{"id":1486,"date":"2025-02-26T16:54:06","date_gmt":"2025-02-26T15:54:06","guid":{"rendered":"https:\/\/smasch.eu\/fallbeispiel-ii-lms-hamburg-co-design-eines-lernmanagementsystems-2\/"},"modified":"2025-03-06T13:22:46","modified_gmt":"2025-03-06T12:22:46","slug":"fallbeispiel-ii-lms-hamburg-co-design-eines-lernmanagementsystems","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/smasch.eu\/en\/auf-dem-weg-zur-digitalitaet-in-schule\/einblicke-in-bisherige-prozesse-und-ergebnisse-der-zusammenarbeit-mit-den-hamburger-smasch-schulen\/fallbeispiel-ii-lms-hamburg-co-design-eines-lernmanagementsystems\/","title":{"rendered":"Fallbeispiel II: LMS.LERNEN.HAMBURG \u2013 Co-Design eines Lernmanagementsystems"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem Schuljahr 2020\/21 steht allen Hamburger Schulen das Lernmanagementsystem LMS.lernen.hamburg kostenfrei zur Verf\u00fcgung. <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> ist Moodle-basiert und wurde dezidiert von der Hamburger Bildungsbeh\u00f6rde in Zusammenarbeit mit der Firma OnCampus f\u00fcr den Hamburger Schulkontext entwickelt. Die<em> LMS.lernen.hamburg<\/em>-Plattformarchitektur bietet viele Funktionen (von der digital gest\u00fctzten Planung und Durchf\u00fchrung von Unterricht, \u00fcber das Strukturieren und Zug\u00e4nglichmachen von Informationen und Dokumenten, bis hin zur Nutzung f\u00fcr Kommunikation), ist in diesem Sinne aber auch herausfordernd f\u00fcr die Schulen. Denn wie jede digitale Technologie oszilliert <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> zwischen vorgegebenen Designs bzw. Nutzungsarchitekturen und kontextspezifischer Gestaltbarkeit, die Schulen erfassen m\u00fcssen, um die Technologie bedarfsgerecht, risikobewusst und experimentierfreudig nutzen zu k\u00f6nnen. Fortbildungen zu <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> werden vom zust\u00e4ndigen Landesinstitut f\u00fcr Lehrerbildung und Schulentwicklung angeboten, k\u00f6nnen aber nat\u00fcrlich nicht die l\u00e4ngerfristige Begleitung im schulischen Einzelkontext abdecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend vor allem in den Sekundarschulen des SMASCH-Samples <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> bzw. alternative Moodle-basierte Plattformen bereits (wenngleich auf sehr unterschiedliche Art und Weise) genutzt werden, so standen s\u00e4mtliche SMASCH-Grundschulen im ersten Projektschuljahr viel grunds\u00e4tzlicher vor der Frage, ob und wie sie <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> einf\u00fchren und nutzen wollen\/k\u00f6nnen, sodass es zu ihrer jeweiligen Schule passt und sie wirklich weiterbringt. Ausgangsfrage um die Einf\u00fchrung von <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> im SMASCH-Sinne war und ist entsprechend, wie es von Anfang an gelingen kann, dass<em> LMS.lernen.hamburg<\/em> nicht als eine reine Nutzungssoftware wahrgenommen wird, sondern als ein dynamisches, sozio-technisches Gef\u00fcge, welches durch die vordesignten M\u00f6glichkeiten und gleichzeitigen Einschr\u00e4nkungen unmittelbar Konsequenzen f\u00fcr die Schule als Organisation und die P\u00e4dagogik hat bzw. auch haben soll (also nachhaltige Ver\u00e4nderung durch eine spezifische Gestaltung und Einbindung der Technologie angeregt werden soll). Zentral war und ist im Begleitungsprozess um <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> in diesem Sinne immer wieder aufzuzeigen, wann und wo genau dieses Stecken von grundlegenden schulischen Fragen im Design \u00fcberall sichtbar wird und in Hinblick auf Passung mit dem, was die Schule eigentlich will (z.B. partizipative Gestaltung\/Teilhabe an <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>),<br>ver\u00e4ndert werden kann. Wie die Ergebnisse der Erhebung zeigen, wurde genau dieses Hinschauen auf Designdetails und ihre Konsequenzen f\u00fcr die meisten Schulen als eine wirklich neue und auch ungewohnte Perspektive auf Technologie erlebt, die ganz andere Denkprozesse anregt, als wenn es ausschlie\u00dflich darum geht, Funktionen von <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> zu erl\u00e4utern und anwenden zu lernen. Gleichzeitig gelingt ohne ein Kennen dieser Funktionen sowie ohne \u201aMut zur Nutzung\u2019 auch die Auseinandersetzung nicht; Ansatz bei SMASCH ist entsprechend, beides bestm\u00f6glich und unmittelbar miteinander zu verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgenden Einblicke beziehen sich auf diesen bisherigen, von SMASCH begleiteten Findungsprozess in den Grundschulen, darunter insbesondere auf die Grundschulen Adolph-Diesterweg, Richardstra\u00dfe und Neugraben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So war in einer der genannten Grundschulen von Anfang an ein zentraler Wunsch der Schulleitung, <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> als Plattform f\u00fcr Wissensmanagement im Kollegium zu etablieren, d.h. als Ort f\u00fcr Informationen und Austausch, einzuf\u00fchren sowie als dynamisches Konstrukt, das unter Einbeziehung des Kollegiums konstant weiterentwickelt werden soll. Anhand von <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> sollte also die partizipative Entwicklung und Gestaltung digitaler Transformation unter Einbindung des Kollegiums erprobt und kennengelernt werden. Bei der initialen Gestaltung einer entsprechenden <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>-Einstiegsseite (vorerst \u201aDigitales Lehrerzimmer\u2019 genannt), die zwischen der Schulleitung und der schul\u00fcbergreifenden medienp\u00e4dagogischen Begleitung stattfand, zeigten sich dann unmittelbar die ersten Beispiele, wo das \u201aGro\u00dfe im Kleinen\u2019 sichtbar wurde. So wurden auf die Frage der Medienp\u00e4dagogin hin, was denn auf der Startseite des <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> sichtbar sein soll, zun\u00e4chst relativ schnell vor allem pragmatische (Ordner-) Kategorien genannt, etwa \u201aFormulare &amp; Antr\u00e4ge\u2019, \u201aTermine\u2019 oder \u201aDie Schulleitung informiert\u2019. Im Design, mit dem zun\u00e4chst gearbeitet wurde, waren maximal neun Unterkategorien bzw. themenspezifische Kacheln vorgesehen; entsprechend ergab sich als n\u00e4chstes die Frage \u201aWas noch?\u2019. Hier setzte die Medienp\u00e4dagogin ein und stellte die Frage anders: \u201aWas ist uns als Schule so wichtig und wird vielleicht bislang zu wenig sichtbar, dass es auf <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> direkt (neue) Relevanz zugeschrieben bekommen sollte?\u2019. Hiermit entbrannte sich eine Diskussion und ein Nachdenken um die schulischen Strukturen insgesamt, um Kommunikationsstrukturen und Alltagsthemen. Im Kontext dieser Diskussionen wurden drei weitere Themen besonders relevant: Erstens im Alltag laufende, aber zu wenig systematisierte Elternarbeit, zweitens Kolleg.innen, die im Alltag Hilfe ben\u00f6tigen und nicht wissen, wo sie sie finden, und drittens der Wunsch, der Schulcommunity auch intern einen Platz zu geben, an dem \u00fcber die eigene Schulidentit\u00e4t nachgedacht wird (das Feld \u201aDas sind wir\u2019) (siehe auch Abbildung 4).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.smasch.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abb.-4_LMS-Einstiegskacheln.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1038\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 4: LMS.lernen.hamburg-\u201aEinstiegskacheln\u2019 im Beispieldesign<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sich zeigt, bot bereits die Definition der Einstiegskacheln einen niedrigschwelligen Einstieg in die Auseinandersetzung mit in digitalen Designs verbundenen Wertigkeitsentscheidungen, welche sp\u00e4ter bei den Schulakteur.innen als Nutzungsarchitekturen sichtbar werden. Gleichzeitig zeigte sich genau hier bereits ein n\u00e4chster Moment des Innehaltens, n\u00e4mlich konkret bei der Frage, wie eine partizipative <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>-Entwicklung aussehen kann, bei der einmal definierte Strukturen die Nutzer.innen nicht automatisch von einem weiteren Nachdenken \u00fcber Um- und Weitergestaltung abhalten bzw. in Passivit\u00e4t dr\u00e4ngen. Entsprechend wurde im beschriebenen Fall ein einfacher Trick eingebaut: Hinter einer der neun Kacheln versteckt sich ein Glossar, in dem alphabetisch geordnet hilfreiche Informationen f\u00fcr den Lehrkr\u00e4ftealltag hinterlegt sind. Egal, auf welchen Buchstaben des Glossars geklickt wird, immer erscheint zun\u00e4chst ein Einladungs- (und damit auch ein Aufforderungs-)Button, \u00fcber Kritik am Design nachzudenken, Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Erg\u00e4nzung zu machen und diese auf einem kollaborativen Board zu posten (Abbildung 5). Durch diese Interventionsm\u00f6glichkeit f\u00fcr Nutzer.innen wird die <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>-Oberfl\u00e4che zu einem dynamischen Konstrukt, das im weiteren Verlauf immer wieder durch die Schulleitung und die medienp\u00e4dagogische Begleitung entsprechend der Bedarfe und des Kontextgeschehens angepasst wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.smasch.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abb.-5-Ideenparkplatz-1024x810.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1039\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 5: Ideenparkplatz zur dynamischen Weiterentwicklung des digitalen Lehrerzimmers<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch das Herantragen der ersten <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>-Entw\u00fcrfe an das Kollegium und das Auseinandersetzen mit dem \u201aDigitalen Lehrerzimmer\u2019 in ersten Konferenzen, entstand nach kurzer Zeit Interesse im Kollegium, das System sich nicht nur als Nutzer.innen der Wissensmanagementplattform zu erschlie\u00dfen, sondern f\u00fcr den eigenen Unterricht gestalten zu wollen. Es wurde explizit nach M\u00f6glichkeiten gefragt, wie das System auch f\u00fcr die Unterrichtsentwicklung und -gestaltung nutzbar gemacht werden kann. Das SMASCH-Team ermutigte hierbei immer wieder, zun\u00e4chst zu \u00fcberlegen, was genau die p\u00e4dagogische Idee bestimmter Unterrichtssettings sei und welches Design es br\u00e4uchte, um diese Ideen ernsthaft zu adressieren. Implizit bedeutet dies auch immer wieder sich von Funktionen, die diesen Ideen nicht entsprechen, abgrenzen zu lernen, sowie insgesamt jede Form \u201ablinder Nutzung\u2019 zu \u00fcberwinden. Dies bedeutet gleichzeitig, dass erfolgreiche Designmomente als solche r\u00fcckgemeldet werden m\u00fcssen mit dem Ziel, Mut zu machen, immer wieder Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und kritisch zu reflektieren (siehe auch Abbildung 6).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.smasch.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abb.-6-Modellhafte-Darstellung-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1040\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abbildung 6: Modellhafte Darstellung eines iterativen Designprozesses<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer anderen Grundschule kam SMASCH in einen Prozess hinein, in der die Schule bereits seit Sommer 2021 mit der <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>-Einrichtung begonnen und erste Fortbildungen absolviert hatte, jedoch die Komplexit\u00e4t des Systems als \u00fcberfordernd erlebt wurde. Entsprechend stand die Schule in dem Moment, als SMASCH in den Prozess einstieg, nochmals grunds\u00e4tzlicher vor der Frage, ob an <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> festgehalten werden sollte oder nicht. Gemeinsam mit den Jahrgangsteamleiter.innen einigte man sich zun\u00e4chst auf eine Entschleunigung im Implementierungsprozess, um sich im Rahmen einer weiteren Erkundungsphase <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> im Vergleich zu anderen Systemen anzuschauen und das <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>-Design durch diesen Prozess besser reflektieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.smasch.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abb.-7_Prototyp-fuer-Erprobung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1041\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 7: Prototyp f\u00fcr eine Erprobungsphase von LMS.lernen.hamburg im Unterricht<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der wissenschaftlichen Begleitung stellte SMASCH dem Medienkoordinator der Schule, welcher <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> als Key-User betreut, die schul\u00fcbergreifende medienp\u00e4dagogische Begleitung des Projekts zur Seite, um ihn bei der Entscheidungsfindung f\u00fcr oder gegen <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> zu unterst\u00fctzen. In diesem Prozess kristallisierte sich heraus, dass <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> bleiben sollte, allerdings mit einem deutlich st\u00e4rkeren Fokus auf Nutzungsm\u00f6glichkeiten im Unterricht. Damit r\u00fcckte gleichzeitig die Frage ins Zentrum, wie Plattform und Unterrichtspraktiken interagieren (k\u00f6nnen) und, hiermit zusammenh\u00e4ngend, wie die <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>-Oberfl\u00e4che so gestaltet werden kann, dass sie f\u00fcr Grundschulkinder geeignet ist und von diesen bedient werden kann. So ging es im ersten Designzyklus zun\u00e4chst insbesondere darum, innerhalb des Entwicklungsteams (Medienkoordinator, externe Medienp\u00e4dagogin und teilw. Wissenschaftlerin) M\u00f6glichkeiten der Visualisierung auf <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> kennenzulernen und deren Implikationen durch eigenes Ausprobieren von Testoberfl\u00e4chen zu reflektieren und zu diskutieren. Beispielsweise wurde getestet, wie aussagekr\u00e4ftige Bilder und Grafiken bestimmte Facetten von Unterricht symbolisieren und mit bestimmten Funktionen hinterlegt werden k\u00f6nnen, um von einer sprachbasierten Bedienung Abstand zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Basis dieser Experimentierphase war der n\u00e4chste Schritt, dem Gesamtkollegium <em>LMS.lernen.hamburg <\/em>aus einer solchen Unterrichtsentwicklungsperspektive n\u00e4her zu bringen. Der Schulleitung war hier insbesondere wichtig, dass s\u00e4mtliche Kolleg.innen Testl\u00e4ufe mit <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> im Unterricht initiieren und in R\u00fcckmeldeprozesse einsteigen. Hierf\u00fcr gestaltete das Entwicklungsteam einen ersten Entwurf mit zun\u00e4chst wenigen Grundfunktionen, zu denen entsprechend auch ein kollaboratives Board geh\u00f6rte, um Feedback f\u00fcr die Weiterentwicklung von <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> unmittelbar einen Ort zu geben (Abbildung 7).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen einer <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>-Rallye auf einer Lehrkr\u00e4ftekonferenz hatten die Kolleg.innen die M\u00f6glichkeit, die Funktionen und die Oberfl\u00e4che auszuprobieren und zu testen, inkl. dem kollaborativen Board. Im Anschluss an die Rallye bot die Konferenz die M\u00f6glichkeit, auch im Plenum \u00fcber die Erfahrungen zu reflektieren und weitere Schritte gemeinsam zu \u00fcberlegen. Ein zentraler Wunsch der Lehrkr\u00e4fte war, weitere M\u00f6glichkeiten im Kontext kollaborativen Arbeitens kennenzulernen \u2013 was entsprechend in die darauffolgende Oberfl\u00e4chengestaltung noch st\u00e4rker einfloss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die dargestellten Momente sind wie gesagt nur ein kleiner Ausschnitt der Auseinandersetzungs- und Gestaltungsprozesse rund um <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> im Rahmen von SMASCH. Insgesamt zeigen diese Prozesse bislang jedoch sehr deutlich, dass sich die Perspektive der Schulen auf die Technologie grunds\u00e4tzlich ver\u00e4ndert, wenn das Beibringen von Funktionen von Anfang an mit einer kritischen Reflexion von Designimplikationen (= Modellierung), aber auch M\u00f6glichkeiten kreativer Designexperimente einhergeht. Im Prinzip ist eine solche Haltung \u00fcbertragbar auf s\u00e4mtliche technologische Einf\u00fchrungs- bzw. Weiterentwicklungsmomente von Lernapps oder -plattformen (siehe auch Kapitel 4.3); entsprechend schwingt ein solch \u00fcbertragender Blick auch beim Thema <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> stets mit. Aufgrund der insgesamt hohen Bedeutung und auch enormen Komplexit\u00e4t der <em>LMS.lernen.hamburg<\/em>-Einf\u00fchrungs- und Gestaltungsprozesse wurde im Herbst 2022 hierzu eine eigenst\u00e4ndige wissenschaftliche Begleitstudie zu <em>LMS.lernen.hamburg<\/em> initiiert, die \u00fcber die kommenden Schuljahre hinweg an den Prozessen partizipiert und Auswertungen zu den Prozessen unmittelbar an die Schulen zur\u00fcckspiegeln wird.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-cta-klecks\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/smasch.eu\/auf-dem-weg-zur-digitalitaet-in-schule\/einblicke-in-bisherige-prozesse-und-ergebnisse-der-zusammenarbeit-mit-den-hamburger-smasch-schulen\/\">Zur\u00fcck:<br><strong>\u00dcbersicht Fallbeispiele<\/strong><\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Schuljahr 2020\/21 steht allen Hamburger Schulen das Lernmanagementsystem LMS.lernen.hamburg kostenfrei zur Verf\u00fcgung. 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